Dabei begann die Partie für Aasee gar nicht mal so vielversprechend: Hauenhorst setzte Aasee früh unter Druck und zwang die Aufsteigerinnen immer wieder zu langen Bällen. „Hauenhorst hatte durchaus immer wieder Vorteile, aber ohne die großen Chancen. Von uns war das auch trotz Sieg noch nicht so richtig kontrolliert, von einer absoluten Leistungssteigerung im Gegensatz zu den Spielen davor kann man noch nicht sprechen“, fügte Aasee-Coach Kolja Steinrötter hinzu. Dennoch stimmte der Fight, immer wieder schmissen sie sich in die Bälle und schafften es aber diesmal deutlich häufiger selbst Angriffe aufzuziehen. Das 1:0 fiel für Aasee dann nach einer klassischen Zara-Ecke, die das Ding einfach selbst reindrehte. Nachdem Yara Sasse für Hauenhorst ausglich und die Gäste eigentlich wieder die Spielanteile übernahmen, sollte es wieder eine Zara-Ecke sein, die diesmal Sophia Rieken per Kopf zum 2:1-Halbzeitstand über die Linie drückte.

Die zweite Hälfte gestaltete Aasee dann noch besser, als die Erste, wobei mit dem 2:2 durch Pauline Watta der nächste Dämpfer folgte. „Man muss sagen, dass in der Westfalenliga eine ganz andere Intensität herrscht als in der Landesliga. Da müssen die Mädels echt viel auf dem Platz lassen, ich glaube nach solchen Spielen fallen einige einfach nur noch ins Bett“, fügte Steinrötter hinzu. Jubeln durften sie aber trotzdem noch: Zweimal dribbelte sich Sophia Rieken noch durch die gegnerische Kette und sorgte für den ersten 4:2-Sieg und die ersten drei Punkte in der Westfalenliga. Einen Nackenschlag gab es allerdings noch: Maike Strüber musste bereits in der ersten Hälfte ausgewechselt werden. Der Verdacht bestätigte sich: Kreuzbandriss. Wir wünschen gute Besserung.

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