Die Vorbereitung ist vorbei, die ersten Pokalspiele sind gespielt – jetzt geht es wieder um Punkte. Am Sonntag startet der Frauenfußball in Westfalen in die neue Meisterschaftssaison. Von der Bezirksliga bis zur Regionalliga warten direkt einige spannende Duelle.
Wir werfen einen Blick auf den Auftakt – und darauf, was uns die vergangene Saison über die Kräfteverhältnisse verrät.
Regionalliga West
Fortuna Freudenberg – Wacker Mecklenbeck
Sonntag, 15:00 Uhr
Für Wacker Mecklenbeck beginnt die zweite Regionalliga-Saison in Folge mit einer Auswärtsfahrt ins Siegerland. Nach Platz acht 2025/26 wollen die Münsteranerinnen möglichst früh die Grundlage für eine sorgenfreie Spielzeit legen.
Wacker kennt inzwischen die Anforderungen der Regionalliga. Diese Erfahrung könnte gerade zum Saisonstart ein Vorteil sein – auch wenn ein Auswärtsspiel zum Auftakt gleich eine anspruchsvolle Aufgabe darstellt.
Westfalenliga
SV Thülen – FC Iserlohn
Sonntag, 15:00 Uhr
Beide Teams kennen sich aus der vergangenen Westfalenliga-Saison. Iserlohn beendete diese auf Platz elf – und hat mit Thülen noch eine Rechnung offen: Zum Ende der vergangenen Spielzeit setzte sich der SV im direkten Duell durch.
BW Aasee – Borussia Dortmund II
Sonntag, 15:00 Uhr
Viel größer könnte die Herausforderung für einen Aufsteiger kaum sein. BW Aasee wurde mit 57 Punkten und 77 Toren Zweiter der Landesliga, Borussia Dortmund II beendete die Westfalenliga gleichzeitig auf Platz zwei.
Für die Münsteranerinnen ist es damit ein echter Härtetest – aber auch die Chance, sofort zu zeigen, dass sie ihre starke Vorsaison eine Etage höher fortsetzen können.
Arminia Ibbenbüren – Arminia Bielefeld U21
Sonntag, 13:30 Uhr
Arminia gegen Arminia: Die Bielefelder U21 beendete die Vorsaison auf Platz sechs und gehört damit zum etablierten Westfalenliga-Mittelfeld. Ibbenbüren möchte dagegen den Heimvorteil nutzen und direkt die ersten Punkte einsammeln.
VfL Bochum II – Germania Hauenhorst
Sonntag, 15:00 Uhr
Bochum kommt mit einer beeindruckenden Empfehlung: 65 Punkte und 100:13 Tore bedeuteten den souveränen Aufstieg aus der Landesliga. Hauenhorst bringt dagegen bereits Westfalenliga-Erfahrung mit.
Eine spannende erste Antwort auf die Frage, wie stark der Bochumer Aufsteiger tatsächlich ist.
Concordia Flaesheim – GW Amelsbüren
Sonntag, 15:00 Uhr
Noch beeindruckender war die Vorsaison von Flaesheim: 24 Siege aus 26 Spielen und 130:28 Tore machten die Concordia zum überragenden Meister der Landesliga 3.
Amelsbüren kennt allerdings die Westfalenliga. Hier trifft also das Selbstvertrauen eines dominanten Aufsteigers auf die Erfahrung einer etablierten Mannschaft.
SVKT 07 Minden – VfL Billerbeck
Sonntag, 15:30 Uhr
Auf dem Papier geht Minden als Favorit ins Spiel. Platz vier in der vergangenen Saison trifft auf Billerbeck, das auf Rang zwölf landete. Doch gerade am ersten Spieltag sind die Kräfteverhältnisse nach einer langen Vorbereitung schwer vorherzusagen.
TuS Wadersloh – SV Oesbern
Sonntag, 15:30 Uhr
Auch Wadersloh startet als Neuling in die Westfalenliga. Mit Oesbern wartet direkt ein Gegner, der die Liga bereits kennt. Ein klassisches Duell zwischen Aufstiegseuphorie und Westfalenliga-Erfahrung.
Landesliga Staffel 3
Union Wessum – Langenhorst-Welbergen
Sonntag, 13:00 Uhr
Die Vorsaison spricht für die Gäste: Langenhorst-Welbergen wurde mit 47 Punkten Fünfter, Wessum landete mit 24 Punkten auf Rang zwölf. Zudem konnte Langenhorst das direkte Duell im Frühjahr deutlich für sich entscheiden.
Arminia Ibbenbüren II – Rot Weiss Ahlen
Sonntag, 11:00 Uhr
Ibbenbüren II belegte im vergangenen Jahr mit 37 Punkten Platz sieben. Ahlen kommt aus einer anderen Landesliga-Staffel hinzu – entsprechend ist das Duell schwerer einzuschätzen und für beide ein echter erster Gradmesser.
Kinderhaus – SpVgg Vreden
Sonntag, 15:00 Uhr
Vreden geht nach Platz drei und 54 Punkten als einer der stärkeren Vertreter der Vorsaison ins Rennen. Kinderhaus wurde Zehnter – konnte Vreden im vergangenen Frühjahr allerdings überraschend schlagen. Die Gäste dürften also gewarnt sein.
PSV Bork – 1. FC Gievenbeck
Sonntag, 15:30 Uhr
Bork kommt als Aufsteiger – und mit beeindruckenden 110 Toren aus der Bezirksliga. Gievenbeck wurde in der vergangenen Landesliga-Saison Elfter.
Damit liefert der erste Spieltag gleich einen interessanten Vergleich: Wie viel ist Borks Offensivpower eine Liga höher wert?
FC Oeding – Borussia Emsdetten
Auch Oeding geht als Bezirksliga-Meister in die neue Saison. Mit Borussia Emsdetten wartet direkt ein etablierter Landesligist, der die Vorsaison auf Platz sechs beendete. Für den Aufsteiger eine echte Standortbestimmung.
Bezirksliga Staffel 4
TSG Dülmen – Wacker Mecklenbeck II
Sonntag, 11:00 Uhr
Wacker II gehörte in der vergangenen Saison zu den stärkeren Mannschaften der Staffel. Dülmen kommt neu hinzu – entsprechend ist der Auftakt schwer vorherzusagen.
DJK SV Mauritz – Hammer SC
Sonntag, 12:30 Uhr
Mauritz kennt die Bezirksliga 4 bereits, Hamm kommt aus einer anderen Staffel. Ein direkter Vergleich fehlt – beide Teams können deshalb gleich zum Auftakt eine erste Duftmarke setzen.
TuS Saxonia Münster II – GW Amelsbüren II
Sonntag, 13:00 Uhr
Direkt zum Start wartet ein Münsteraner Duell. Bei beiden Zweitvertretungen können Veränderungen in den Kadern allerdings schnell für neue Kräfteverhältnisse sorgen – die Vorsaison ist hier deshalb nur bedingt ein Maßstab.
Fortuna Walstedde – GW Hausdülmen
Sonntag, 15:00 Uhr
Auch diese beiden Mannschaften kommen aus unterschiedlichen Staffeln zusammen. Hausdülmen spielte eine starke Vorsaison, Walstedde hat zum Auftakt den Heimvorteil. Eine der Partien, nach denen wir bereits etwas mehr über die neue Bezirksliga 4 wissen dürften.
Alles wieder auf null
Tabellenplätze, Torverhältnisse und Serien aus der vergangenen Saison liefern Anhaltspunkte – mit dem ersten Anpfiff zählen sie allerdings nichts mehr.
Besonders spannend wird sein, wie sich die zahlreichen Aufsteiger schlagen. BW Aasee, Concordia Flaesheim, VfL Bochum II, PSV Bork und FC Oeding bringen allesamt viel Rückenwind aus erfolgreichen Spielzeiten mit.
Am Sonntag gibt es die ersten Antworten.
Der Ball rollt wieder – und KickOff begleitet euch durch die Saison 2026/27.
