Aasee verliert den roten Faden

„Da ist ne ganze Menge falsch gelaufen“, fing Aasee-Trainerin Jill Eis an. Obwohl die Mädels eigentlich ganz gut in die Partie gegen Billerbeck starteten und durch einen Fehler der Gäste-Torhüterin durch Zara Ellamaa sogar hätten in Führung gehen können, verloren die Mädels mit der Zeit immer mehr an Präsenz. „Dann haben wir fast alle Zweikämpfe verloren, kein gutes Passspiel auf den Platz gebracht, das Dressing hat nicht geklappt, das Spiel nach vorne und die Kommandos und das hat sich komplett durchgezogen, sodass nur noch Unruhe herrschte“, fügte Eis hinzu. Quasi mit dem 0:1 entwickelten die Aaseewoman eine absolute Überforderung auf dem Feld, sodass kaum noch etwas zusammenpasste. „Die Mädels haben die Zuversicht auf dem Platz verloren und die Gesamtpräsenz“, ärgerte sich Eis. Und so entwickelte sich eine Kombinationen aus Einzelspielerinnen, die einfach keinen guten Tag hatten und ein gesamtes Team, das den roten Faden verlor. „Erst waren es Kleinigkeiten und dann ein Strudel, aus dem wir nicht mehr rausgekommen sind“, sagte Eis weiter. Und so fielen die Tore und die Billerbeck-Chancen häuften sich. Für Aasee heißt es nun einfach dieses Spiel abzuhaken, weiter nach vorne zu gucken und den kleinen Punktepuffer der vergangenen zwei Wochen auszubauen. „Wir müssen das Spiel als Lektion nehmen, wir haben die Möglichkeiten Spiele zu gewinnen, weil ich der Meinung bin, dass das Team in diese Liga gehört. Wir nehmen die Aufgaben jetzt mit in die Trainingswoche und werden uns dann wieder finden“, sagte Eis abschließend.

Artikel teilen WhatsApp Facebook X