Kinderhaus zeigt spielerische Klasse
Die spielerische Stärke auf den Platz bekommen: Das ist derzeit das Hauptziel in Kinderhaus. Denn die Spielerinnen haben sie dafür. Doch die Anfangsphase gestalteten die Mädels wieder eher schleppend: „Wir haben uns am Anfang schwer getan. Warum, musst du die Mädels fragen. Klar, die hatten eine richtig gute Spielerin vorne, aber trotzdem sind da keine Chancen für Bork entstanden. Nach der Anfangsphase haben die Mädels das wirklich richtig toll gemacht“, erklärte Kinderhaus-Coach Adem Daglar. Dann ließen die Gäste den Ball laufen, zogen ihr gewohntes Kurzpassspiel auf und kombinierten sich vor allem durch Schnittstellenpässe nach vorne. Genauso fielen auch beide Tore durch Lena Sperling: Sie lief im passenden Moment ein, erwartete nach perfekten Zuspielen den Ball und versenkte diesen eiskalt zum 1:0 und 2:0. „Wenn wir den Ball laufen lassen, hat Bork dumm aus der Wäsche geguckt. Wir müssen aber weiter Gas geben, auch wenn wir auf einem wirklich guten Weg sind. Ich muss sagen, dass ich wirklich froh darüber bin, was für ein tolles Zusammenspiel wir haben. Dass die Mädels schnell mit dem Ball kombinieren, das ist ganz klar unsere Stärke“, freute sich Daglar. Genau da wollen sie nun nach ihrem spielfreien Wochenende gegen Ibbenbüren anknüpfen, die Daglar ebenfalls weiter oben einsortiert. „Natürlich wollen und können wir da auch gewinnen, aber die darfst du nicht unterschätzen. Die sind sehr spielstark, darauf werden wir uns vorbereiten. Und trotzdem kommt da nicht die eine Macht auf uns zu“, sagte Daglar abschließend.
Borussia mit der richtigen Einstellung
„Dieses Spiel hatte viel mit Mentalität und der Einstellung zu tun“, freute sich Borussia-Coach Greta Niemann über den ersten Punkt. Doch die ersten 15 Minuten starteten hektisch, mit vielen Zweikämpfen und Grätschen im Mittelfeld. Dann das frühe Gegentor, das in den vergangenen Wochen zu einem Abwärtsstrudel geführt hätte. Doch diesmal sah es anders aus: „Das wirkte quasi egal. Wir sind danach eher besser ins Spiel gekommen und haben uns dann mit einem wirklich schönen Spielzug zum 1:1 belohnt“, freute sich Niemann weiter. Die zweite Hälfte bestand dann nur noch aus Hochkarätern auf beiden Seiten, dich die Mannschaften schienen sich auf das 1:1 geeinigt zu haben. „Wir konnten uns mal auf das konzentrieren, was wir können und mussten nicht im Vorfeld schon überlegen, wer nicht fit genug für 90 Minuten ist und wen wir dann wie irgendwo hinschieben müssen“, erklärte Niemann. Und genau das schien die Mädels positiv zu beeinflussen: „Wir sind mit der besseren Mentalität und viel positiver ins Spiel begangen. Derzeit arbeiten wir noch daran uns Chancen zu erspielen. Es ist kein Geheimnis, dass wir bisher super wenig Tore geschossen haben. Aber das lief diesmal auch viel besser, wir sind zu mindest in die Situation gekommen, jetzt muss der Knoten nur noch platzen, damit wir die auch nutzen“, fügte Niemann hinzu. Und mit genau diesem Gefühl, dass wenn die Mädels aus einem vollen Kader schöpfen können, auch gegen Gegner von oben mithalten können, wollen sie jetzt mitnehmen. Denn mit Emsdetten und Gievenbeck kommen gleich die nächsten Gegner von oben. „Spielerisch kommen richtig gute Teams jetzt, wir werden uns daher auch auf’s spielerische konzentrieren“, sagte Niemann abschließend.
