Borussia leidet unter Langenhorst-Pressing

Langenhorst-Welbergen gilt in vielen Kreisen bereits als einer der klaren Ligafavoriten und genau das stellten sie gegen Borussia Münster wieder unter Beweis. Gerade in der Anfangsphase machten die Gastgeberinnen aus Langenhorst unfassbar viel Druck, ließen Borussia keinen Raum zum Atmen und erzielten frühzeitig das 1:0 per eingedrehter Ecke. „Wir sind damit gar nicht klargekommen die ersten 25 Minuten. Die haben uns mit vier Spielerinnen vorne angelaufen, wodurch wir spielerisch gar keine Lösungen gefunden haben und nur lang raus geschlagen haben“, ärgerte sich Borussia-Coach Greta Niemann. Erst im Laufe der ersten Hälfte spielten die Mädels es dann besser raus, verhinderten auf der Gegenseite noch die ein oder andere Chance. „Wir waren dann mit der Zeit besser drin, haben unsere Konter aber nicht gut zu Ende ausgespielt. Wir haben aber dann nach der Pause mit dieser sehr guten Phase nicht aufgehört“, freute sich Niemann. 

Und genau daraus entstand auch das 1:1: Ein wunderbarer Pass über die gegnerische Abwehr und Jana Toboll lupfte das Ding über die gegnerische Torhüterin ins Netz. „Danach ist Langenhorst total nervös geworden, die haben von einer Dreierkette auf die Viererkette umgestellt. Aber trotzdem haben die im Zentrum eine krasse Präsenz. Und als die dann später wieder dieses extreme Angriffspressing gespielt haben, konnten wir uns nicht mehr lösen“, fügte Niemann hinzu. Das nutzte Langenhorst nochmal zum 2:1 und 3:1 aus. „Letzte Saison haben wir uns viel auf die Defensive konzentriert, jetzt wollen wir torgefährlicher werden und uns die Chancen wirklich rausspielen. Wir konnten das bisher noch nicht so vollständig umsetzen, aber ein paar gute Angriffe haben wir bisher gesehen“, sagte Niemann abschließend.

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