Sonntag geht’s los! Der Kreispokal steht endlich an und wir haben direkt zu Beginn die großen Kracher dabei. Wollen wir uns doch mal die Partien angucken und vor allem die ein oder andere Prediction uns anhören. Holt sich BW Aasee zum dritten Mal in Folge den Pott oder haben wir einen neuen Sieger? Eins ist klar: Die Finalpaarung wird sich ändern, das Duell haben wir nämlich bereits in Runde eins.
Prediction 1. FC Gievenbeck:
Die Mädels aus Gievenbeck treffen in Runde eins auf den Kreisligisten aus Rinkerode und da werden ganz schlechte Erinnerungen wach. „Eigentlich sollte die erste Runde für einen Landesligisten ein klares Ding sein, aber vor drei oder vier Jahren sind wir schonmal sehr früh an Rinkerode gescheitert. Da sind wir gewarnt“, erklärte Gievenbeck-Coach Nico Sahle. Denn solche Mannschaften holen gegen hochklassige Gegner nochmal die nötigen zehn Prozent raus, um die Überraschung zu schaffen. Aber wer gewinnt denn dieses Jahr? „Unter uns Trainern wird ja gesagt, wer am Mittwoch das Spiel zwischen Aasee und Amelsbüren gewinnt, gewinnt den Kreispokal. Ich glaube, dass Amelsbüren diese Saison die einzige Mannschaft ist, die sich den Pokal holen kann. Die sind der größte Favorit seit Jahren. Ich glaube, dass für Aasee das Spiel am Mittwoch zu früh kommt, das ist eine Mannschaft, die sich immer erst über die Saison entwickelt“, fügte Sahle hinzu. Und Amelsbüren steckt bereits mitten in der Vorbereitung, die deutlich besser läuft, als bei einigen anderen Mannschaften im Kreis. „Aasee wird diesmal nicht der Stolperstein sein. Saxi kommt dann in Runde zwei, die haben auch einen brutalen Kader, aber hatten auch noch kein Vorbereitungsspiel, das kommt für die auch zu früh“, sagte Sahle weiter. Er selbst sieht auch Gievenbeck nicht als Favoriten auf den Titel. Stattdessen scheint die andere Seite des Turnierbaums quasi danach zu schreien, dass Borussia Münster gegen Amelsbüren im Finale steht.
Prediction Saxonia Münster:
„Es ist für mich echt schwer zu sagen, wen ich da in der zweiten Runde haben will. Amels oder Aasee: Beide hatten einen kleinen Umbruch, beide spielen Westfalenliga, beide Teams sprechen für sich“, sagte Saxonia-Trainer Mirco Warnick. Saxonia selbst sieht Warnick auch nicht als den Titelfavoriten, da gibt es einfach noch einige Landesligisten, die höher spielen und sich gerade aufgrund des Spiels zwischen Aasee und Amelsbüren diesmal etwas ernsthaftes ausrechnen. „Um da mitzuhalten, müssten wir uns erstmal gut vorbereiten und das ist diese Saison echt schwierig. Wir mussten jetzt zwei Testspiele absagen und jetzt hat Borussia uns noch abgesagt. Bei dem so einem Spiel stellt man sich die Frage, wie man sich darauf vorbereitet und wie man das angeht, aber wenn wir uns da nur hinten reinstellen würden, kannst du die Uhr danach stellen, wann das Gegentor fällt. Unsere Spielweise ist einfach, dass wir mitspielen wollen und das Ding so lange wie möglich offen halten wollen“, fügte Warnick hinzu. Aber wer gewinnt denn jetzt den Kreispokal? „Persè ist Aasee der Favorit, aber vielleicht ist es genau jetzt die Chance von Amelsbüren, weil es eben nicht das Finale ist. Da sehe ich sogar Amelsbüren diesmal weiter vorne. Ich gehe mit Amelsbüren“, sagte Warnick.
Prediction BW Aasee:
„Ich bin ja selten gerne optimistisch, dieses Jahr im Finale war ich auch skeptisch. Aber ich würde sagen, dass wir noch nie so ein Außenseiter gegen Amelsbüren waren, weil unsere Vorbereitung eine Katastrophe war. Ich glaube, dass für uns die Saison erst in zwei Monaten richtig los geht“, erklärte Aasee-Coach Kolja Steinrötter. In der vergangenen Saison war die Spielweise von Aasee gar nicht so überragend und genau deshalb stellte der Coach seine Mannschaft in die Underdog-Rolle. Nun kommt das Finale der vergangenen zwei Jahre bereits in Runde eins: „Wir haben viele Ausfälle und auch zwei/drei Verletzte, die wichtig wären. Das wird eine ganz andere Nummer. Eigentlich sind wir noch nicht konkurrenzfähig“, fügte Steinrötter. Natürlich wollen die Mädels samt Coach es dennoch allen beweisen und am Mittwoch in die zweite Runde einziehen. Als ganz unwahrscheinlich sieht Steinrötter es dann auch nicht, dass die Siegerinnen dieser Partie den Kreispokal gewinnen werden. „Es sind aber auch noch ein paar andere Teams dabei, die zu Hause für eine Überraschung sorgen können. Die anderen Landesligisten gehören da natürlich zum Kreis, theoretisch ist dann Kinderhaus wohl die stärkste Mannschaft, aber Borussia musst du auch erstmal zu Hause schlagen. Bei Saxi weiß ich auch nicht, ob die in der zweiten Runde schon bereit sind. Normal muss man sagen, dass vom Kader her Amelsbüren das stärkste Team des Kreises ist“, stellte Steinrötter fest.
Prediction KickOff:
Wir haben hier ganz klar GW Amelsbüren als großen Favoriten gehört und unsere Social-Media Expertin sieht Amelsbüren ebenfalls den Schritt weiter vorne, als alle andere. Die sind in der Vorbereitung gerade weiter als Aasee und dann hält die niemand auf.
Unser Webdesigner stellt BW Aasee weiter nach vorne: Die finden einfach Kräfte in Spielen gegen Amelsbüren, die kann sonst keiner entwickeln und da darf der Kader auch mal schwächer aussehen. Am Ende stehen da im Pokal ganz klar die Siege auf der Aasee-Seite und Pokalüberraschungen sind ja auch keine Seltenheit.
Die Hauptredakteurin hat einen ganz anderen Hot-Take. Da steht nämlich plötzlich Saxonia Münster oben, die können nämlich im Pokal auch Kräfte entwickeln, die sonst keiner hat. Und wenn da der Kader stimmt, muss es noch keine Spiele wie Sand am Meer gegeben haben. Die meisten kennen sich eh seit Jahren.
