BW Aasee, GW Amelsbüren, FC Schalke 04, Saxonia Münster und der 1. FC Gievenbeck traten am Samstag beim Equality-Cup bei Aasee an und wollten sich diesen besonderen Pokal schnappen. In spannenden Spielen, in denen es nicht nur um das reine Spielen, sondern auch um die Sichtbarkeit im Frauenfußball ging, setzte sich letztendlich deutlich und verdient der FC Schalke 04 durch. Und das auch noch beim zehn jährigen Jubiläum!

„Wir hatten durchaus schon ausgeglichenere Turniere, es war von Beginn an eigentlich abzusehen, dass Schalke das Ding gewinnen wird. Obwohl Amelsbüren auch wirklich gut besetzt war. Von der Besetzung hätte es insgesamt dann aber besser sein können: Saxonia und Gievenbeck mussten sogar abbrechen, das hatten wir noch nie“, erklärte Aasee-Coach Kolja Steinrötter. Aber das sind auch die aktuellen Zeichen der Vorbereitung in Münster: Borussia Münster und Westfalia Kinderhaus mussten wegen Spielerinnenmangel absagen und zwei Teams hatten keine Möglichkeiten mehr, ihre letzten Spiele zu bestreiten. Aber gehen wir mal zum Anfang: Die Turniereröffnung machte Aasee gegen Saxonia Münster. Beide Teams taten sich schwer ordentlich in die Partie zu kommen, letztendlich entschied der Landesligist die Partie mit 2:0.

Schalke holt sich den Pott

Schalke machte bereits in ersten Spiel gegen Amelsbüren deutlich, dass sie dieses Ding wohl mitnehmen werden – 3:0. Aasee gewann im Folgespiel durch einen Lucky Punch mit 1:0 gegen Gievenbeck. „Bei uns waren 15 Spielerinnen im Urlaub und es war spannend, wie wir ohne Sophia vorne drin klar kommen werden. Das Problem war aber eigentlich eher hinten“, fügte Steinrötter hinzu. Nach dem 3:0-Sieg von Schalke über Saxonia und dem 1:0 von Amelsbüren über Gievenbeck, kam dann das erste Aasee-Gegentor. Gegen die Siegerinnen von Schalke gab es dann die 0:2-Niederlage. „Wir haben viel ausprobiert. Jule hat heute IV und Sechs gespielt und beides noch nie gemacht. Es hat uns einfach immer eine Innenverteidigerin oder eine Sechserin gefehlt, da tut die Verletzung von Sophia Gehres auch weh. Da weiß man irgendwie noch nicht so richtig wo man steht“, sagte Steinrötter noch. Saxonia siegte im Anschluss noch mit 2:1 gegen Gievenbeck, bevor Aasee auch gegen Amelsbüren mit 0:2 verlor.

Und so holte sich Schalke den Turniersieg, herzlichen Glückwunsch. „Das ganze drum herum war wirklich schön, kein Unwetter und das beste Team hat gewonnen. Obwohl Saxonia und Gievenbeck dann ausgeschieden sind, wurde niemand abgeschossen“, freute sich Steinrötter. Und dann wurde das Turnier mit einigen Bieren und Leberschuss ausklingen lassen, genauso wollen wir das doch sehen.

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